Tipp: Bemalen von Waffen

Zum Bemalen von Waffen werden meistens Farben wie „Gun-Metal“ benutzt. diese enthalten neben der Grundfarbe (dunkles Grau) auch metallische Farbpigmente. Ich habe die Erfahrung gemacht, das die meisten dieser Farben für den Maßstab 1/72 ein wenig zu „grob“ sind. Ich meine damit die Silberpigmente, diese erscheinen mir einfach zu „sprenkellig“. Eine Lösung ist es, eine feinpigmentiertere Silberfarbe zu benutzten und sie selbst mit einem matten Grau zu mischen, das Ergebnis ist meist viel realistischer. Eine andere Möglichkeit (hier gezeigt) besteht darin, erst ein mattes Schwarz aufzutragen und dann einfach ein paar Lagen Graphit von einer Bleistiftspite aufzupinseln. Das Ergenis sieht m. E. sehr überzeugend aus. Am Schluss habe ich hier und da noch ein par kleine Tropfen A.MIG 1408 „Fresh Engine Oil“ aufgetragen.

Tipp: Bordwaffen mit Kanülen aufbohren

Oft sehen die MGs der Bausätze in der Vergrößerung wie Besenstiele aus. Viel realistischer sind Bordwaffen mit geöffneten Mündungen, nur wie stellt man das an? Es gibt natürlich viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Eine Lösung ist es, Kanülen aus der Apotheke im entsprechenden Durchmesser und Länge als Bordwaffen zu nutzen. Einfach mit einer Schlüsselfeile anritzen und mit einer kleinen Zange an dieser Stelle vorsichtig abbrechen. Nachteil: Die Kanülen haben leider nur eine Form, zylindrisch. Das MG 131 der FW-190 hat aber eine andere Mündung, die vorn ein wenig konisch ausläuft. Lösung: Einfach die vorhandenen MGs des Bausatzes aufbohren, siehe Bilder. Vorsicht, Verletzungsgefahr!

Tipp: Decal-Reste nutzen

Aus einem übrig gebliebenen Balkenkreuz meiner Airfix FW-190, habe ich mit einer Rasierklinge kleine Rechtecke und Quadrate geschnitten. Die schwarzen Quadrate habe ich jeweils noch mal diagonal geteilt um kleine Dreiecke zu gewinnen. Diese kann man verwenden um die winzig kleinen Anzeigen für die Landeklappen zu realisieren. Leider gibt es meines Wissens in 1/72 kein fertiges Decal dafür, daher musste ich improvisieren. Das Resultat spricht für sich finde ich.

Tipp: Tusche und Bleistift zum "altern" nutzen

Ein einfacher Tuschkasten, in meinem Fall von Pelikan, kann sehr gute Dienste leisten, wenn es um die Alterung von Modellen geht. Jeder Modellbauer sollte sich zudem einige Bleistifte in unterschiedlichen Härtegraden zulegen, siehe Foto… Auf dem zweiten Foto ist angedeutet wie man die weichen Verläufe bei Tarnschemen realisiert.

Weitere Tipps folgen!